RETTmobil 2026 mit Fokus auf praxisnahem Wissenstransfer

Pressemitteilung

Fulda, 11.01.2026

RETTmobil 2026 mit Fokus auf praxisnahem Wissenstransfer

Die RETTmobil International 2026 setzt ihren inhaltlichen Schwerpunkt erneut auf ein umfassendes und praxisnahes Fortbildungsprogramm für Fachkräfte aus Rettungswesen, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Vom 6. bis 8. Mai 2026 wird die internationale Leitmesse in Fulda damit nicht nur zum zentralen Branchentreffpunkt, sondern auch zu einem bedeutenden Ort des Wissenstransfers, der fachlichen Weiterqualifizierung und des interdisziplinären Austauschs.

Im Bereich der medizinisch-rettungsdienstlichen Fortbildung stehen aktuelle und herausfordernde Einsatzszenarien im Fokus. Thematisiert werden unter anderem lebensbedrohliche Lagen wie Geiselnahmen oder Sprengfallen, das Erkennen bislang unentdeckter Verletzungen wie Messerstichverletzungen oder Polytraumata sowie die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Rettungsdienst vor dem Hintergrund globaler Krisen und veränderter Sicherheitslagen. Weitere Schwerpunkte sind neue Reanimationsleitlinien, unter anderem für besondere Einsatzsituationen wie Trauma, Schwangerschaft oder Hypothermie, moderne invasive Notfalltechniken wie REBOA oder eCLS sowie die Flugrettung und die Zusammenarbeit zwischen luft- und bodengebundenem Rettungsdienst mit besonderem Blick auf Schnittstellen und Human Factors.

Die Workshops der RETTmobil 2026 vertiefen ausgewählte Themen praxisnah und interaktiv. Dazu zählen unter anderem Airway Management, Grundlagen der Notfallsonographie (POCUS) bei Traumapatienten sowie an Herz und Lunge, Kommunikationsstrategien in herausfordernden Einsatzsituationen sowie Trainings zur persönlichen Handlungssicherheit. Weitere Inhalte sind die supraglottische Atemwegshilfe LT®evo in Theorie und Praxis, Maßnahmen zur Blutungskontrolle beim Menschen sowie das spezielle K9 Bleeding Control zur Versorgung verletzter Dienst- und Rettungshunde.

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Praxis-Workshops ein, die in Kooperation mit der Feuerwehr Fulda, den Maltesern Fulda und der LUKAS Rescue League durchgeführt werden. Für die Feuerwehr stehen unter anderem die Erkundung batterieelektrischer Fahrzeuge, der sichere Umgang mit schweren Lasten mithilfe pneumatischer Hebekissen sowie Hands-on-Trainings mit modernen Rettungsgeräten zur effizienten Patientenrettung im Mittelpunkt. Der Rettungsdienst widmet sich praxisnah der Traumaversorgung nach internationalen Standards, der inneren Einsatzkoordination mit Fokus auf Kommunikation, Erstversorgung und Arbeitsabläufe sowie der Atemwegssicherung bei erschwertem oder beengtem Patientenzugang. In gemeinsamen Trainings von Feuerwehr und Rettungsdienst werden komplexe Einsatzlagen realitätsnah simuliert.

Die Schirmherrschaft der RETTmobil 2026 übernimmt der Bundesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), Knut Fleckenstein. Er unterstreicht die Bedeutung der Fachmesse als zentralen Treffpunkt der Blaulichtorganisationen und verweist zugleich auf die wachsenden Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz sowie die Notwendigkeit kontinuierlicher Qualifizierung.

Auch die 24. RETTmobil International versteht sich als Treffpunkt des internationalen Rettungswesens und bildet die globale Einsatzwelt in ihrer gesamten fachlichen Breite ab. Die Nachfrage der Aussteller aus dem europäischen und internationalen Umfeld ist erneut sehr hoch, Hallen und Freigelände sind bereits ausgebucht. Neben zahlreichen Ausstellern aus dem Rettungsdienst präsentieren unter anderem namhafte Fahrzeughersteller wie Daimler Truck, MAN, VW, Mercedes-Benz oder INEOS ihre Produkte. Auch Hersteller von Feuerwehrfahrzeugaufbauten, darunter Junghans Fahrzeugbau, Walser und Hensel Fahrzeugbau, werden zu sehen sein.

Vertreter aller großen Hilfsorganisationen kommen zudem wieder zum sogenannten Elefantentreffen zusammen, um den Austausch innerhalb der Blaulichtgemeinschaft zu vertiefen. „Die RETTmobil 2026 verspricht damit erneut, das Herzschlagzentrum der Blaulichtgemeinschaft zu werden“, freut sich Hommel.

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