Malteser Hilfsdienst: Mit Erste-Hilfe-Kursen fing es an

Pressemitteilung

Fulda, 24.10.2023

Malteser Hilfsdienst: Mit Erste-Hilfe-Kursen fing es an

Der Malteser Hilfsdienst feiert sein 70-jähriges Bestehen. Aus dem 1953 gegründeten katholischen Verein ist eine der bekanntesten Hilfsorganisation Deutschlands geworden. Angefangen hatte damals alles mit der Breitenausbildung in Erster Hilfe.

1953 stellte das Bundesinnenministerium dem gerade gegründeten Malteser Hilfsdienst 36.000 D-Mark als Budget zur Verfügung. Dessen Aufgabe war es, die Bevölkerung in Erster Hilfe zu schulen. Allein in Erster Hilfe wurden seitdem mehr als 15 Millionen Menschen von den Maltesern in den lebensrettenden Techniken geschult. Nach Berechnungen der Hilfsorganisation entspricht das etwa einem Viertel aller heutigen Führerscheininhaber in Deutschland.

Doch der Verein entwickelte sich rasch weiter und gehört heute zu den größten Dienstleistern im Bereich des Krankentransports und der Notfallrettung. Auf rund 30 Millionen Einsätze kommt der Malteser-Rettungsdienst seit den 1960er-Jahren. Insgesamt unterhalten die Malteser heute an 700 Standorten in Deutschland Einrichtungen und Dienste. Circa 95.000 Mitarbeitende sind für den Verein haupt- oder ehrenamtlich aktiv.

„Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie, Flutkatastrophe an der Ahr, riesiger Bedarf in Rettungsdienst und Pflege, Kampf gegen Vereinsamung und vieles mehr haben uns in den vergangenen Jahren gezeigt, wie notwendig die professionelle Organisation der ehren- und hauptamtlichen Hilfe ist“, sagt Georg Khevenhüller, Präsident des Hilfsdienstes und Schirmherr der RETTmobil 2019. „Weil wir in Deutschland gut aufgestellt sind, können wir den Nöten und Krisen in unserer Zeit viel Hilfe und Gutes entgegensetzen. Besonders bedanke ich mich bei unseren 55.000 Ehrenamtlichen für ihr wertvolles Engagement. Dass sie es freiwillig und unentgeltlich leisten, verdient zusätzlich Anerkennung und Respekt.“

Khevenhüller sieht aktuell besondere Herausforderungen im Bevölkerungsschutz. Mithilfe zusätzlicher Kräfte, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und freiwillig engagieren, hofft er, den Katastrophenschutz ausbauen zu können. „Wer nach interessanter Freizeitgestaltung sucht und sie gerne in Gemeinschaft verbringt, ist bei uns richtig. Ausbildung oder Beruf lassen sich gut mit den Trainingszeiten verbinden. Und im Falle eines Einsatzes in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde sind die Helferinnen und Helfer gut geschult, um effektiv helfen zu können“, ist Präsident Khevenhüller überzeugt.

 

Foto: Wolf Lux/Malteser

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